Das erste Open Sky Festival hielt, was es im Vorfeld versprach. Als Openair der besonderen Art wurde es angekündigt. Als Openair mit Charme, einer speziellen Athmosphäre und einem überraschenden Musik-Angebot präsentierte es sich. Für Besucher und Organisatoren haben sich dadurch die Erwartungen vollauf erfüllt.
Der erste Konzert-Tag beim Open Sky Festival wurde am Freitag bereits kurz nach 17 Uhr fulminant eröffnet. Die Langenthaler Band Mundartisten legte einen spektakulären Auftakt hin. Leadsänger „Knackeboul“ Dave Kohler glitt mit dem Sky Rider über das Festivalgelände und stiess nach einem rasanten Flug zu seinen Bandkollegen.
Der erste Höhepunkt war der Auftritt der Luzerner Sängerin Caroline Chevin, die im letzten halben Jahr die Schweizer Charts stürmte und auch in Huttwil die Sympathien des Publikums genoss. Der erste Abend brachte stimmungsvolle Bands, die dem Festival den Stempel aufdrückten.
Tinkabelle als Lichtblick im Regen
Der Samstag beinhaltete alles: Grandiose Musik, nasse Füsse, gute Stimmung und mit Tinkabelle einen Farbtupfer. Das Wetter meinte es mit den Organisatoren und Zuschauern lange Zeit gut. Aber ausgerechnet als die Headliner auf dem Programm standen, begann es wie aus Kübeln zu giessen.
Tinkabelle nahm`s gelassen und schäkerte mit dem Publikum, das auf Distanz gegangen war. Im Verlaufe ihres stimmungsvollen Konzertes wagten sich dann immer mehr Zuschauer hervor und riskierten nasse Füsse und Kleider. Sie wollten sich die rassige Sängerin, die mit ihrem schwungvollen Auftritt viel Sonne in den Opensky-Regen zauberte, nicht entgehen lassen.
Das erste Open Sky Festival wurde mit einem musikalischen Feuerwerk abgeschlossen. Steff la Chef, die Bündner Band 77 Bombay Street und Stefanie Heinzmann sorgten noch einmal für eine grossartige Stimmung auf der Längmatt.
Das Publikum musste sich diese Leckerbissen jedoch hart verdienen, denn zum Auftakt des dritten Open-sky-Tages regnete es erneut in Strömen. Damit bei diesem Wetter unter den Zuschauern keine Depressionen aufkamen, dafür sorgten Tomazobi. Die Band sorgte mit ihren humoristischen Songs und witzigen Parodien nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für eine gehörige Portion Humor beim klatschnassen Publikum.
Danach gab es für die wettererprobten Opensky-Besucher keinen Grund mehr, von der Hauptbühne fern zu bleiben. Ganz im Gegenteil, mit einem gigantischen Schlussfeuerwerk, gezündet von Steff la Chef, 77 Bombay Street und Stefanie Heinzmann, wurde das Publikum für sein Ausharren belohnt und das erste Open Sky Festival würdig abgeschlossen.
Walter Ryser, Leiter Kommunikation bösiger-langenthal;
Lotzwilstrasse 66, 4900 Langenthal;
062/919 01 07 oder 079/668 95 30
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